SintraCascaisSesimbra.com
Der beste unabhängige Reiseführer für Setúbal
SintraCascaisSesimbra.com
Der beste unabhängige Reiseführer für Setubal
An Portugals Atlantikküste verbindet Setúbal seine Tradition als aktiver Arbeitshafen mit einem überraschenden Reiz für Reisende. Die Stadt ist zwar vor allem für ihren geschäftigen Fischereihafen und die Kaianlagen bekannt, doch wer herkommt, entdeckt eine charmante Altstadt voller portugiesischer Geschichte und maritimer Kultur.
Wenn du mehr suchst als die üblichen Touristenziele, bekommst du in Setúbal ein echtes Stück portugiesischen Alltags, dazu viel Geschichte und eine atemberaubend schöne Natur. In diesem Reiseführer findest du alles, was sich in der Stadt und in der weiteren Region am meisten lohnt, zu sehen und zu erleben.
Das Beste der Stadt: (Ausführliche Informationen zu all diesen Sehenswürdigkeiten findest du im Anschluss an die Karte):
Fortaleza de São Filipe: Von der Festung aus dem 16. Jahrhundert hast du einen weiten Blick über die Sado-Mündung und die Halbinsel Tróia. Innerhalb der sternförmigen Befestigungsanlage liegt eine wunderschöne, mit Azulejos ausgekleidete Kapelle, und das Café der Festung bietet eine der besten Aussichten auf die Stadt.
Mercado do Livramento: Dieser Markt in einem markanten Gebäude aus den 1930er-Jahren gehört mit seiner großen Frischfischabteilung, den Ständen mit regionalen Erzeugnissen und dem Kunsthandwerk aus der Gegend zu den schönsten Portugals. Komm am besten früh am Morgen, dann erlebst du die lebhafte Marktatmosphäre.
Museu do Trabalho Michel Giacometti: In einer ehemaligen Sardinenfabrik erzählt das Museum die spannende Geschichte der portugiesischen Konservenindustrie. Die erhaltenen Maschinen und Werkzeuge geben einen authentischen Einblick in das industrielle Erbe von Setúbal.
Igreja de Jesus: Das erste Beispiel des manuelinischen Baustils in Portugal, der später die großen Bauwerke des frühen 16. Jahrhunderts schmücken sollte. Im Inneren der Kirche findest du gedrehte Säulen und filigrane Steinmetzarbeiten, die für den Beginn des portugiesischen Zeitalters der Entdeckungen stehen.
Bootstouren in der Sado-Mündung: Bei einer Fahrt über das ruhige Wasser der Sado-Mündung kannst du die dort heimische Gruppe Großer Tümmler in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Die Touren starten im Hafen von Setúbal und führen durch das artenreiche Ökosystem der Flussmündung, wo in den geschützten Gewässern zahlreiche Meerestiere und Zugvögel leben.
Choco Frito: Eine Spezialität aus Setúbal: zarte Sepia in knusprigem Teigmantel, goldbraun frittiert. Traditionell kommt sie mit handgeschnittenen Pommes und einer würzigen Knoblauchsauce auf den Tisch. Das Gericht hat bescheidene Ursprünge, gehört heute aber zu den beliebtesten Meeresfrüchte-Spezialitäten der Region.
Fischrestaurants – Setúbal ist bekannt für seine hervorragenden Fischrestaurants, die den Fang des Tages zu günstigen Preisen servieren. Bei den Einheimischen besonders beliebt sind Bombordo, O Alface, O Miguel, Âncora Azul und Peixoco, die sich an der Uferpromenade aneinanderreihen und fangfrischen Fisch direkt von den Fischerbooten bieten.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Region Setúbal
Jenseits der Stadtgrenzen öffnet sich rund um Setúbal eine Landschaft voller Naturschönheiten und kultureller Schätze. Von wilden Atlantikkaps bis zu alten Weingütern bietet die Region einige der eindrucksvollsten Küstenlandschaften Portugals.
Estrada de Escarpa: Diese Küstenstraße (die N379) durch den Naturpark Arrábida bietet unvergleichliche Ausblicke auf Kalksteinklippen und den Atlantik.
Weingüter von Azeitão: Die beiden historischen Weingüter José Maria da Fonseca und Bacalhôa bieten neben Weinproben auch Führungen durch ihre traditionellen Keller an, in denen der renommierte Moscatel der Region entsteht.
Halbinsel Tróia: Malerische Nehrungshalbinsel mit einem 15 km langen Sandstrand, römischen Ruinen und unberührten Pinienwäldern. Im Norden liegen herrliche Sandstrände, die bei den Einwohnern von Setúbal sehr beliebt sind, im Süden die abgeschiedenen Ferienvillen der Reichen und Berühmten. (Reiseführer Tróia)
Portinho da Arrábida: Eine Reihe abgeschiedener Strände vor eindrucksvollen Kalksteinklippen. Dank des kristallklaren Wassers, des feinen Sands und der atemberaubenden Landschaft zählen sie zu den schönsten Stränden Portugals.
Sesimbra: Ein traditioneller Fischerort, der sein maritimes Erbe mit modernem Strandleben verbindet. Die mittelalterliche Burg, der geschäftige Fischereihafen und die ausgezeichneten Fischrestaurants machen Sesimbra zu einem lohnenden Ziel für einen Tagesausflug. (Reiseführer Sesimbra)
Cabo Espichel: Ein wildes, windumtostes Kap, an dem die Klippen steil in den Atlantik abfallen. Zu dem abgelegenen Heiligtum gehören ein Leuchtturm aus dem 18. Jahrhundert, uralte Dinosaurierspuren und eine barocke Wallfahrtskirche. (Reiseführer Cabo Espichel)
Castelo de Palmela: Die stark befestigte mittelalterliche Burg thront auf der Serra de Palmela und bietet einen Panoramablick über die Täler von Tejo, Sado und Setúbal. (Reiseführer Castelo de Palmela)
Die interaktive Karte unten zeigt die Lage der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Setúbal. Hinweis: Zoome heraus, um auch die Sehenswürdigkeiten der Region zu sehen.
Legende:
1) Forte de São Filipe
2) Mercado do Livramento 3) Museu do Trabalho Michel Giacometti
4) Mosteiro de Jesus 5) Doca do Comercio 6) Doca de Pesca 7) Fähranleger nach Tróia 8) Jardim Engenheiro Luís da Fonseca
9) Igreja de Santa Maria da Graça
10) Câmara Municipal de Setúbal
11) Praça de Bocage
12) Igreja de São Julião 13) Praia de Albarquel (Strand) 14) Parque Urbano da Albarquel
Sehenswürdigkeiten der Region Setúbal: 15) Estrada de Escarpa
16) Weingüter von Azeitão - Bacalhôa 17) Tróia
18) Portinho da Arrábida
19) Sesimbra
20) Cabo Espichel 21) Castelo de Palmela
Fischrestaurants: 22) Bombordo 23) O Alface 24) O Miguel 25) Âncora Azul 26) Peixoco 27) Pérola da Mourisca
Die Fortaleza de São Filipe thront auf einem Hang über Setúbal und wacht von dort über die Stadt. Von oben reicht der Blick weit über das Mündungsgebiet des Sado und den Atlantik. Die eindrucksvolle Festung entstand zwischen 1582 und 1600 im Auftrag Philipps II. von Spanien. Während der Iberischen Union war sie Militärstützpunkt und zugleich Symbol der spanischen Vorherrschaft.
Die massiven Mauern sollten Kanonenbeschuss standhalten, und dank des sternförmigen Grundrisses konnten die Verteidiger alle Angriffsrichtungen abdecken. Drinnen kannst du die ehemaligen Kasernen, die Munitionslager und die Capela de Santa Catarina mit ihren schönen Azulejo-Fliesenbildern erkunden. Zu den beeindruckendsten original erhaltenen Elementen der Festung gehört das ausgeklügelte Zisternensystem, das die Garnison mit frischem Wasser versorgte und bis heute zu sehen ist.
Bei deinem Besuch kannst du auf den historischen Wehrmauern entlangspazieren, die Capela de Santa Catarina besichtigen und dir in der Cafeteria Forte de São Filipe eine Erfrischung gönnen. Von ihrer Terrasse hast du einen der schönsten Panoramablicke über Setúbal. Der Eintritt in die Festung ist frei.
Die Festung bewachte die Einfahrt in die Mündung des Sado und sorgte dafür, dass Setúbal der damaligen spanischen Herrschaft treu blieb
Die massiven Verteidigungsanlagen der Festung sind mit dem Felsvorsprung verwachsen, auf dem sie steht
Die Igreja de Jesus ist das architektonisch bedeutendste Bauwerk Setúbals. Sie wurde zwischen 1490 und 1495 errichtet und gilt als frühestes Beispiel der Manuelinik in Portugal. Dieser unverwechselbare Stil des 16. Jahrhunderts zeichnet sich durch filigrane Steinmetzarbeiten aus, in denen sich die Entdeckungsfahrten der Portugiesen widerspiegeln.
Das Portal der Igreja de Jesus diente vielen späteren manuelinischen Bauten als Vorbild, obwohl es bis heute unvollendet ist. Der Architekt Diogo de Boitaca nutzte die Kirche als Experimentierfeld, bevor er den Auftrag für das Mosteiro dos Jerónimos in Lissabon erhielt.
Außen zeigt sich die Kirche in schlichter Gotik, mit Ausnahme des prunkvollen Hauptportals. Obwohl es unvollendet und verwittert ist, zeigt es filigrane Steinmetzarbeiten. Im Inneren tragen sechs gedrehte Säulen das Gewölbe, und grüne Azulejos mit geometrischen Mustern schmücken die Wände rund um den Altar. Die 14 ursprünglichen Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, die einst den Altar umgaben, werden heute in der Galeria Municipal aufbewahrt.
Das Gebäude gehörte zu einem Jesus geweihten Klosterkomplex, den Justa Rodrigues Pereira, eine enge Vertraute König Manuels I., gegründet hatte. In der Kapelle befindet sich das Grab der Gründerin, und an Bögen und Kapitellen findest du detailreiche Steinmetzarbeiten.
An der Fassade der Igreja de Jesus verbinden sich Gotik und Manuelinik
Die elegante Praça de Bocage ist der Mittelpunkt der Altstadt von Setúbal. Hier laufen die engen Einkaufsgassen zusammen und öffnen sich zu einem großzügigen Platz. Zwei auffällige Gebäude prägen das Bild: das Município de Setúbal (Rathaus) mit seiner markanten violetten Fassade und die historische Igreja de São Julião aus dem 16. Jahrhundert.
In der Mitte des Platzes steht eine Bronzestatue seines Namensgebers Manuel Maria Barbosa du Bocage (1765–1805). Der in Setúbal geborene Bocage wurde zu einem der faszinierendsten Dichter des portugiesischen Klassizismus, bekannt für seine provokanten Verse und seinen umstrittenen Lebenswandel.
Die Praça de Bocage mit der Statue von Manuel Bocage
Der Mercado do Livramento zählt zu den schönsten traditionellen Markthallen Portugals und ist in einem eindrucksvollen Gebäude aus den 1930er-Jahren untergebracht. Hinter der prächtigen Art-déco-Fassade öffnet sich eine riesige Halle, in der auf zwei Etagen lebhaft gehandelt wird.
Im Erdgeschoss dreht sich alles um die große Frischfischabteilung, wo erfahrene Händler den morgendlichen Fang der Fischereiflotte von Setúbal auslegen. Dank seines Rufs für hervorragenden Fisch und Meeresfrüchte gilt der Markt als einer der besten Lebensmittelmärkte Europas.
Abseits der Fischstände quellen die Auslagen vor saisonalen Erzeugnissen von der fruchtbaren Halbinsel Setúbal über. Bauern aus der Umgebung bringen frisches Gemüse, Obst und Kräuter, während andere Händler regionalen Käse, Wurst und Schinken sowie traditionell Eingemachtes anbieten. Im Obergeschoss findest du kleine Cafés und Feinkostläden.
Der Markt öffnet frühmorgens und schließt gegen 14:00 Uhr, am lebendigsten ist es vor der Mittagszeit. Wenn du die beste Auswahl haben und den Markt von seiner ursprünglichsten Seite erleben willst, solltest du vor 10:00 Uhr da sein.
Der Mercado do Livramento, eine der belebtesten Markthallen Portugals
Setúbals Uferpromenade zieht sich am Nordrand der Sado-Mündung entlang und verbindet auf reizvolle Weise Hafenbetrieb und Orte zum Entspannen. An einem sonnigen Tag ist das eine sehr angenehme und abwechslungsreiche Strecke zum Schlendern.
Der östliche Abschnitt beginnt an der Doca de Recreio das Fontainhas, wo die Autofähren zur Halbinsel Tróia ablegen. In dieser modernen Marina liegen Sportboote, und auch Gastlieger werden hier versorgt.
Weiter westlich kommst du am Terminal der Katamarane vorbei und danach zum Jardim Engenheiro Luís da Fonseca. Dieser gepflegte Park bietet schattige Bänke und freie Sicht über die Flussmündung, wo du oft Große Tümmler beim Spielen im Wasser beobachten kannst.
Hinter dem Park folgt ein Bereich, in dem noch richtig gearbeitet wird: Fischverarbeitungsbetriebe und Laderampen erinnern daran, dass Setúbal nach wie vor einer der wichtigsten Fischereihäfen Portugals ist. Weiter geht es zur Doca dos Pescadores, wo die Fischerboote neben verspielten Delfinskulpturen festmachen, die eine Hommage an die maritime Tradition der Gegend sind.
Im westlichen Abschnitt liegt der Parque Urbano de Albarquel, eine moderne Freizeitanlage, bevor du die Praia da Saúde erreichst. Dieser Stadtstrand bietet erfrischendes Wasser und Blick auf die Berge der Serra da Arrábida. Insgesamt ist der Weg entlang des Ufers etwa 2 km lang.
Der Park Jardim Engenheiro Luís da Fonseca und die Uferpromenade von Setúbal
An Setúbals Uferpromenade gibt es mehrere hervorragende Fischrestaurants, die das reiche maritime Erbe der Stadt und den frischen Fang auf den Teller bringen.
Das Bombordo ist für seinen meisterhaft gegrillten Fisch bekannt und bietet Fischküche ganz traditionell. Das Restaurant gehört zu einer Familie mit kulinarischer Tradition: Der Sohn führt das nahe gelegene O Tavira (das genauso gut ist).
Das O Miguel liegt an der Doca dos Pescadores und hat sich auf Meeresfrüchte und Fisch spezialisiert, darunter Spezialitäten wie Thunfischsteak, Reis mit Schwertmuscheln und gehaltvolle Cataplanas. Das Âncora Azul, das zum Clube Naval, dem Wassersportverein von Setúbal, gehört, ist für seinen Grillfisch satt (rodízio de peixe) beliebt: ein außergewöhnlich gutes Angebot, bei dem du so viel frisch gegrillten Fisch essen kannst, wie du möchtest.
Das Peixoco verbindet portugiesische Tradition mit modernem Flair und setzt auf nachhaltige Fischerei und originelle Zubereitungen von Fisch aus der Region. Das O Alface ist ein echter Liebling der Einheimischen und bekannt für frischen Fang und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis; hier geht es trubelig zu, der Service ist schnell, und das Lokal hat echten portugiesischen Charakter.
Abseits der Uferpromenade, ganz im Osten von Setúbal, liegt das Pérola da Mourisca, das in rustikalem Ambiente für frische Meeresfrüchte ebenso geschätzt wird wie für gegrilltes Fleisch.
Setúbal hat eine ordentliche Auswahl an Museen und Kunstgalerien. Zu den bekanntesten und beliebtesten gehören:
Das Museu do Trabalho Michel Giacometti
Sardinenkonserven klingen vielleicht nicht nach einem spannenden Thema, doch das Museu do Trabalho Michel Giacometti ist ein echtes Kleinod. Dieser Industriezweig war einst entscheidend für Setúbals Wirtschaft, und das Museum, das in einer stillgelegten Konservenfabrik untergebracht ist, schildert das harte Leben aus Sicht der Arbeiterinnen und Arbeiter.
In den oberen Stockwerken ist ein Lissabonner Krämerladen aus dem Jahr 1900 nachgebaut. Das Museu do Trabalho ist genau das Richtige, wenn dir die Hitze des Tages zu viel wird. Der Eintritt kostet 1,50 €, und das Museum liegt im Osten der Stadt.
Die Casa Bocage
Das Museum Casa Bocage würdigt Leben und Werk des Dichters Manuel Bocage. Es befindet sich in dem Haus, in dem er 1765 geboren wurde. Der Eintritt kostet 1,50 €.
Galeria Municipal
Die Galeria Municipal ist in einem schönen rosa gestrichenen Gebäude untergebracht, in dem ursprünglich die Banco de Portugal ihren Sitz hatte. Die umgebaute Bank dient heute als allgemeines Museum der Stadt, mit einer archäologischen Abteilung (Griechenland, Rom, Naher Osten), Kunstgalerien und Wechselausstellungen.
Vorübergehend ist hier die Sammlung der Galeria da Pintura Quinhentista zu sehen, solange deren eigenes Museum neu aufgebaut wird (Stand 2018). Dazu gehören die 14 großartigen Gemälde, die am Altar der Igreja de Jesus hingen. Schon allein wegen dieser Sammlung kann ich dir die Galeria Municipal (1,50 €) sehr empfehlen.
Setúbals Stadtpark ist ausgesprochen malerisch, denn er erstreckt sich am Ufer der Sado-Mündung entlang. Es gibt viele Rasenflächen und Street-Art, und auch der Strand Praia da Saúde gehört dazu. Der Park eignet sich gut für einen Spaziergang und bietet schöne Ausblicke über die Flussmündung und die Halbinsel Tróia.
Der Parque Urbano de Albarquel und die Praia da Saúde, von der Fortaleza de São Filipe aus gesehen
Im schattigen Parque do Bonfim stehen die einzigartigen Keramikfiguren der Pasmadinhos. Die großen, bunten Statuen zeigen traditionelle Berufe der Region Setúbal oder lokale Größen (etwa Bocage) und stammen von der Künstlerin Maria Pó. Wie der Parque Urbano de Albarquel ist auch dieser Park ein ruhiges Plätzchen nach einem langen Tag voller Besichtigungen.
Als Badeort solltest du Setúbal keinesfalls betrachten, doch ganz in der Nähe der Stadt liegen einige der schönsten Strände Portugals. Zu den herrlichen Küstenabschnitten gehören die Halbinsel Tróia und der Portinho da Arrábida (die Küste der Serra da Arrábida). Die Strände Praia de Albarquel und Praia da Saúde erreichst du vom Zentrum Setúbals aus sogar zu Fuß.
Die idyllische Praia Atlântica de Soltróia auf der Halbinsel Tróia
Die Halbinsel Tróia ist von unberührten Sandstränden gesäumt. Der Ferienort wirkt exklusiv und gehoben, und im Hinterland verstecken sich die Luxusvillen der europäischen Superreichen. Von Setúbal kommst du ganz einfach nach Tróia, denn es gibt eine regelmäßige Fährverbindung über die Sado-Mündung.
Die traumhaften Strände des Portinho da Arrábida liegen westlich von Setúbal. Dort erwarten dich türkisfarbenes Wasser, weicher goldener Sand und die schöne Hügelkulisse der Serra da Arrábida. Zu den Stränden des Portinho da Arrábida gehören die Praia do Creiro, die Praia dos Galapinhos und die Praia da Figueirinha. Einen ausführlichen Ratgeber zu den Stränden von Setúbal findest du hier.
Die traumhafte Küste des Portinho da Arrábida
Im Nationalpark Arrábida findest du fantastische Wanderwege durch die kiefernbewachsenen Hügel der Serra da Arrábida. Beliebte ausgeschilderte Wanderrouten starten im Städtchen Palmela im Nordosten oder rund um den Convento da Arrábida. Diese kürzeren Wanderungen bieten atemberaubende Ausblicke auf die Sado-Mündung.
Die üppigen Wälder des Nationalparks Arrábida
In der Sado-Mündung lebt eine wachsende Population von Großen Tümmlern, und halbtägige Bootstouren machen sich auf die Suche nach diesen scheuen Tieren. Selbst wenn du keine Delfine zu Gesicht bekommst, bietet dir die Fahrt trotzdem schöne Ausblicke auf die Flussmündung.
Die Mündung gehört zum Naturschutzgebiet Reserva Natural do Estuário do Sado, das sich in den letzten Jahren deutlich verbessert hat. Inzwischen beginnen sich dort Vogelkolonien, darunter auch Flamingos, prächtig zu entwickeln.
Die farbenfrohe Fischerflotte von Setúbal
Das Castelo de Palmela thront am östlichsten Rand der Serra da Arrábida hoch über den Ebenen Zentralportugals. Von der Burg hast du einen großartigen Panoramablick. Sie ist tadellos gepflegt und dabei überraschend wenig touristisch. In der Burg kannst du die Zinnen, die Kirche und den Bergfried vollständig erkunden, doch der eigentliche Höhepunkt ist die wunderbare Aussicht über Zentralportugal.
Das altehrwürdige Castelo de Palmela
Unsere besten Reiseführer für Sesimbra und Setúbal
Über diesen Reiseführer: Ich bin Philip Giddings. Ich lebe mit meiner portugiesischen Frau Carla in Graça, deren Familie seit Generationen zu den „Lisboetas" zählt. Seit 2001 besuche ich Portugal und schreibe seit 2012 die unabhängigen Reiseführer auf SintraCascaisSesimbra.com; inzwischen ist die Website mein Hauptberuf. Carlas Cousin hat mich auf einer meiner ersten Reisen nach Sesimbra gebracht, und auch 25 Jahre später zieht es uns immer noch an die gleichen Strände.
Diese Website bietet 30 Reiseführer über Sesimbra, Setúbal und Estoril. Sie nimmt keinerlei Zahlungen von Tourismusverbänden, Reiseveranstaltern oder Attraktionen für deren Erwähnung entgegen und finanziert sich durch Affiliate-Provisionen bei Tour-Buchungen, was auf jeder betreffenden Seite offengelegt wird. Jedes praktische Detail (Ticketpreise, Öffnungszeiten, Busverbindungen, Zeitfenster-Regelungen) wird anhand offizieller Quellen geprüft und bei meinen wöchentlichen Spaziergängen durch die Stadt persönlich verifiziert. Lesen Sie hier meine vollständige Biografie.